Style-Talk

Louis Vuitton Frühling/Sommer 2013- eine Hommage an die Streetart

Für dieses Frühjahr hat sich Louis Vuitton mal wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die beliebten Carrés und die allzu beliebte Stola von Louis Vuitton wurden kreativ, neu in Szene gesetzt, von drei tollen Streerart-Künstlern. Das erste der drei Kreationen ist von Aiko. Die Künstlerin wurde in Tokio geboren und hat von dort wahrscheinlich auch ihre Inspirationen. Die Wahl-New Yorkerin ist bekannt für ihre Popgrafiken mit Manga Einflüssen. In dem Carré für Louis Vuitton vereint sie westliche und asiatische Kultur in einer Collage mit dem bekannten Leopardenmuster von Stephen Sprouse, kräftigen Farben und nicht zu vergessen dem klassischen Louis Vuitton Monogram. Das Gesicht im Zentrum des Kunststückes ist ihr unverkennbares Markenzeichen, ein Symbol für Liebe und Schönheit.

Das zweite Carré ist von OS Gemeos. Die beiden Zwillingsbrüder aus Sao Paulo sind bekannt für ihre überdimensionalen Wandgemälden und Installationen. Ihr Kunststück ist ebenfalls inspiriert von ihrer Heimat in der sie als Kinder lebten. Das filigran Mosaikmuster setzt sich aus Sinne und mond zusammen, ein Symbol für Gleichgewicht und Ausgewogenheit.

Die dritte und letzte Kreation kommt von Retna. Er designte die Script Stola in der Kollektion neu. Retna verewigte sich bis jetzt nicht nur auf der Stola von Louis Vuitton, sondern auch mit Graffitis auf zahlreichen Mauern, Zügen und Autobahnbrücken in gesamt Los Angeles.  Mit seiner Buchstabenschrift vereint er traditionelle arabische, asiatische, hebräische und altgriechisch Schriftbilder. Auf der Stola verbindet Retna seine Visionen mit wasserfarben, zu einem grafischen, fast mystischen Kunstwerk. Das Schriftzeichen ist eine Zusammenführung der Elemente, von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Text: Carolin Jezewski

Auf dieses Thema gibt es 2 Reaktionen

  1. Die Graffiti´s in LA sind schon wahnsinnig, die Tücher sind genauso toll und besonders die mit der Buchstabenschrift

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